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"Es gibt ein Land jenseits von richtig und falsch - dort treffen wir uns" (Rumi)
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Frei-Sein & In-Beziehung-Sein |
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Die Arbeit mit Paaren ist seit vielen Jahren mein ganz besonderes Steckenpferd.
Sucht doch jeder von uns, und das gilt auch für uns
"Psychoheinis", nach einer Antwort darauf, wie sich die scheinbar
gegenseitig ausschließenden tiefsten Sehnsüchte verbinden
lassen, die Sehnsucht nach Intimität, Verschmelzung und die Sehnsucht nach Autonomie, Unabhängigkeit. |
| Magic Moment und Beziehungsvetrag |
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Wenn wir
uns verlieben, verbinden wir uns meist gleichzeitig über zwei sehr
unterschiedliche Dynamiken: auf der einen Seite verlieben wir uns in
diejenigen Persönlichkeitsaspekte des Partners, die wir auch in
uns tragen. Wir sind fasziniert davon, wie schnell und tief wir uns
mühelos gegenseitig erkennen, wie sehr sich unsere Bilder
über das Leben gleichen: Harmonie! Auf der anderen Seite verlieben
wir uns in diejenigen Seiten des Partners, die er selbst schon weiter
entwickelt hat als wir selbst. Daraus entstehen, oftmals ohne
dass uns das bewußt wird, gegenseitige "Arbeitsaufträge"
oder auch Zuständigkeiten ... und wenn wir Glück haben, eine
wunderbare Phase der Verliebtheit und der Bindung im positiven Sinn.
Wir erleben das Leben im Kontakt mit dem Partner als reicher als ohne
ihn: Aus eins plus eins wird mindestens drei! |
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Was ist Liebe, was ist Partnerschaft, was ist Intimität, was ist Sexualtität, was ist Freiheit, was ist ...? |
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Leider
übersehen wir gerne, dass die Bilder über das Leben sich eben
nicht (hundertprozentig) gleichen: jeder versteht unter für das
Leben und insbesondere für die Partnerschaft bedeutsamen Begriffen
etwas anderes. Jetzt kommen wir in die Wachstumsphase der
Partnerschaft. Sind wir bereit, immer wieder neugierig auf das
Gegenüber zu sein, uns mit ihm auseinanderzusetzen, uns immer neu
"upzudaten", uns gegenseitig zu fragen: "Was ist für Dich momentan
wesentlich? Was verstehst Du unter Liebe, Sexualität, Sterben,
...?", beginnen wir vom anderen zu lernen und nun selbst mehr zu werden, als wir vor der Begegnung mit ihm waren: aus eins plus eins wird jetzt mindestens vier! |
| Partnerschaft als Wachstumsgenerator |
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Wagen wir diese
Auseinandersetzung nicht, hat das meist damit zu tun, dass wir durch
als verletzend erlebte Aktionen des Partners ausgelöste eigene
Schmerzen nicht erleben wollen und ihnen durch (Gegen-) Angriff oder
Rückzug auszuweichen versuchen. Der kalte oder heiße Krieg
beginnt. An der Oberfläche geht es jetzt darum, wer recht hat und
darum, dass der andere sein inneres Wertesystem zugunsten des unsrigen
aufgibt. Unter der Oberfläche geht es um den Kampf um
Würdigung und Anerkennung. Da wir sozusagen auf der falschen
Baustelle kämpfen, entwickelt sich die Partnerschaft mehr und mehr
hin zum kleinsten gemeinsamen Nenner. Dies wird bei vielen Paaren vor
allem um das Thema Sexualität herum besonders deutlich. So
entwickelt sich die Partnerschaft mehr und mehr hin in Richtung
Beziehungstod: Trennung oder ewiges Leiden. |
| Die Gnade des Mannes ist die Frau, die ihn zurückweist; die Gnade der Frau ist der Mann, der nicht für sie da ist. |
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Letztlich berührt der
Partner mit seinem uns verletzenden Verhalten jedoch immer alte
Schmerzen, er löst sie lediglich aus, "schickt" uns quasi in alte,
in unserer Biographie entwickelte psychische (neurotische)
Lösungsmuster, die in unserem Erwachsenenleben leider eben nicht
mehr funktionieren, zumindest nicht im Sinne einer als erfüllend
erlebten Partnerschaft. Können wir nach und nach lernen, das uns
verletzende Verhalten des Partners als "Entwicklungsauftrag" umzudeuten
und in unserem Sinne zu nutzen, sind wir wieder auf dem Weg des
Wachstums: aus eins plus eins wird ... ! |
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Ihr Arbeitsauftrag an mich |
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Viele Paare finden den Weg in
die Paartherapie leider erst dann, wenn es scheinbar zu spät ist.
Davon lasse ich mich nicht schrecken: ich habe inzwischen mit ca. 1300
Paaren gearbeitet und meist die Erfahrung gemacht, daß sich neue
Brücken in das Land der Partnerschaft finden und entwickeln lassen
oder auch alte Brücken reaktivierbar sind. Denken Sie doch einmal
kurz an den ersten "magic moment" Ihrer aktuellen Partnerschaft! Mußten Sie dabei lächeln? |
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Alle Themen sind in der
therapeutischen Situation erlaubt, da sie alle für eine reiche
Partnerschaft bedeutsam werden können: Macht, Ohnmacht, Umgang mit
Kindern, Partnerschaft in der (Patchwork-) Familiensituation,
Sexualität, ... |
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Ich persönlich bin
Beziehungs-Fan und fest davon überzeugt, dass die
Auseinandersetzung sich lohnt, zu Beginn der Partnerschaft ebenso wie
mitten drin oder auch an dem scheinbaren Ende. Dennoch bestimmen
letztlich Sie selbst, wohin die Reise gehen soll. Meinen Arbeitsauftrag
verstehe ich in aller erster Linie als den der Klärung. Kommen Sie
im Lauf der Paartherapie zu einer klaren Trennungsentscheidung, werde
ich sie auch in ihrem Trennungsweg unterstützen. Solange sie mir
jedoch nicht den klaren Auftrag für Trennung geben, werde ich
für Ihre Partnerschaft arbeiten! |
| Inhaltlich werden wir je nach Ihrem
Anliegen uns in dem großen Feld von
systemisch-tiefenpsychologischer Arbeit bis hin zu pragmatischer
Beratung in alltäglichen Situationen bewegen. |
| Sie sind herzlich willkommen! Bitte fordern Sie mich! |